I think about your thighs,” she wrote in the second letter, “and the warm, moist smell of your skin in the morning, and the tiny eyelash in each corner of your eye that I always notice when you first roll over to look at me. I don’t know why you are better and more beautiful than anybody else. I don’t know why your body is something I can’t stop thinking about, why those little flaws and ridges on your back are lovely to me or why the pale soft bottoms of your New Jersey feet that always wore shoes are more poignant than any other feet, but they are. I thought I would have more time to chart your body, to map its poles, its contours and terrains, its inner regions, both temperate and torrid - a whole topography of skin and muscle and bone. I didn’t tell you, but I imagined a lifetime as your cartographer, years of exploration and discovery that would keep changing the look of my map. It would always need to be redrawn and reconfigured to keep up with you. I’m sure I’ve missed things, Bill, or forgotten them, because half the time I’ve been wandering around your body blind drunk with happiness. There are still places I haven’t seen.
- Siri Hustvedt, What I Loved (via dearmich)
(Quelle: passade)
Ich hab Angst, dass das mit uns zu perfekt war. Ich meine natürlich haben wir uns gestritten. Vielleicht auch mehr als andere. Aber du und ich und das, was zwischen uns war. Dieses sich lieben Tag für Tag und es nicht ohne einander aushalten und sich anlachen und anschreien und nicht ohne den anderen können. Dieses vermissen und das Gefühl, als würden wir perfekt aufeinander zugeschnitten sein, als müsste es so sein. Das war mehr als alles andere. Das war pure Magie wie im Film. Und ich hab Angst, dass es nun nie wieder möglich für mich sein wird, zu erkennen, wann ich jemanden wirklich mag und wann es zwischen mir und diesem jemand wirklich etwas schönes ist. Weil alles immer von der Sache, die zwischen uns beiden war, übertroffen wird. Weil niemand mir so zu tausend Prozent gefällt, wie du, selbst wenn er mir wirklich sehr gefällt. Und dann der tägliche Gedanke, was wäre, wenn alles eben ein wenig anders gelaufen wäre. Ob du dann immer noch da wärst und wie es sich dann anfühlen würde, immer noch deins zu sein. Weil ich gern deins bin. (war) Und vielleicht sollte ich das mit uns einfach alles ganz schnell vergessen, vielleicht sollte ich vergessen, wie krank wir vor Liebe waren, wie deine Küsse sich anfühlen und wie gut du mir gefällst. Damit ich mich auf ihn einlassen kann, denn er würde mir wirklich gut tun. Aber er ist eben nicht du und es gab keinen Tag, an dem ich nicht versucht habe, euch zu vergleichen. Selbst wenn ich dich nicht mag, selbst wenn ich dich nicht leiden kann und selbst wenn es einen Grund hatte, dass das zwischen uns vorbeigegangen ist. Dennoch würde ich immer wieder deins sein, würde mich dir immer noch hingeben und immer noch alles tun, damit du wieder da bist. Aber jetzt wo ich eigentlich über dich hinweg bin ist nicht mal mehr die Hoffnung da, dass du vielleicht wiederkommst. Weil mein Verstand mein naives Herz überzeugt hat und ich nun weiß, dass jede ach so schöne Geschichte irgendwann vorbeigeht. Und trotzdem würde ich es uns gern noch einmal beweisen. Weil ich weiß, dass wir es könnten und weil ich weiß, dass niemals jemand kommen wird, der mein Herz derartig berühren wird, der dermaßen gut zu mir passen wird wie du. Leider.
- (via highlife)
Als wäre etwas eingefroren, als würdest du noch immer dort am Bahnsteig stehen, mit diesem verunsicherten Lächeln. Als ob du mich nicht glauben könntest. (…) Neuerdings brennen meine Augen beim Weinen, die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit habe sich verändert, sagte der Arzt, und ich frage mich, was du sonst noch verändert hast. (…) kurz vor eiskalt stehe ich auf, schaue mich immer wieder um, bis die Bahn sich mit mir in Bewegung setzt. Ich muss mich noch daran gewöhnen, dass jetzt die Zeit ohne dich beginnt; eine Zeit, die zeigen muss, wer wir füreinander wirklich waren. Und sind.
(Quelle: mandelbaum)